Ein Auslandskonto einrichten beziehungsweise online einrichten ist relativ einfach, jedoch muss man die positiven sowie negativen Aspekte gegeneinander abwiegen. Bei einem negativen Schufa-Eintrag kann das Auslandskonto schon fast die letzte Alternative sein.
In den Nachrichten kommen Auslandskonten immer wieder zur Sprache, aber zumindest in einem negativen Zusammenhang mit Steuerhinterziehung. Dieses negative Image haftet der Bankverwaltung im Ausland nun einmal an, aber es gibt wahrlich bessere Argumente sich für ein Konto außerhalb von Deutschland zu entscheiden.Das Einrichten eines Auslandskontos kann problemlos online erfolgen, in dem man ein Formular beim Geldinstitut seiner Wahl ausfüllt. Zumeist wird per Fax oder Mail eine Kopie des Personalausweises verlangt, um die Anmeldung abzuschließen.
Auslandskonto: Was spricht dafür?
Wenn man beruflich oder privat häufig in anderen Ländern zu tun, lohnt sich aufgrund anfallender Gebühren immer ein Auslandskonto einzurichten. Aber auch Personen, die in Deutschland aufgrund eines negativen Schufa-Eintrages kein Konto bei einer Bank erhalten, können zu dieser Alternative greifen. Da es sich dabei immer um eine Guthabenkonto handelt, sind das Einkommen sowie mögliche Kreditschulden in Deutschland wenig relevant. Ein weiterer Vorteil ist die Pfändungssicherheit, die für viele Schuldner ein Argument sein dürfte. Per Online-Banking lässt sich das Auslandkonto ebenfalls so problemlos verwalten wie ein vergleichbares Girokonto hierzulande.
Auslandskonto: Was spricht dagegen?
Vor allem die hohen anfallenden Kosten für ein Auslandskonto sprechen gegen die Einrichtung. Für die Kontoführung sowie die Verwaltung wie Überweisung fallen wesentlich muss der Bankkunde erheblich mehr aufwenden als bei einem vergleichbaren Konto in Deutschland. Herrscht also viel Bewegung auf dem Auslandskonto, kann dieses zu einer sehr kostspieligen Angelegenheit werden.
November 8th, 2011
Redaktion 
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