Unter dem Begriff Debitkarte versteht man im Allgemeinen die Bank- oder Sparkassenkarten, die dazu genutzt werden können, in Geschäften, die mit einem entsprechenden Terminal ausgestattet sind, bargeldlos zu bezahlen und mit denen man Bargeld an Geldautomaten ziehen kann. Die bargeldlose Zahlungsart in Geschäften hat innerhalb der beiden letzten Jahrzehnte aufgrund ihrer Flexibilität und Einfachheit enorm an Bedeutung gewonnen.
Im Normalfall bekommt ein Bankkunde bei Eröffnung eines Girokontos immer auch eine Debitkarte gestellt – dann wird sie auch häufig EC-Karte genannt –, um über sein Konto verfügen zu können. Die Sicherheit wird dabei durch die vierstellige sogenannte PIN-Nummer gewährleistet. Sie wird dem Kontoinhaber separat von der Debitkarte zugeschickt und muss geheim gehalten werden.
Die PIN-Nummer muss immer angegeben werden, wenn der Kunde an einem Bankautomaten Bargeld ziehen möchte. Häufig muss sie aber auch in die Terminals der Geschäfte, bei denen man bargeldlos bezahlen möchte, eingegeben werden. Teilweise ist nur eine Unterschrift erforderlich, die der Verkäufer oder die Verkäuferin mit derjenigen auf der Rückseite der Debit-Karte abgleichen.
Debitkarte ist keine Kreditkarte
Der wesentliche Unterschied zwischen Debit- und Kreditkarte ist, dass bei der ersteren alle Beträge unmittelbar von dem dazugehörigen Konto abgezogen werden. Bei Kreditkarten wird dem Verbraucher ein tatsächlicher Kreditrahmen zur Verfügung gestellt, sodass gezahlte Beträge erst nach einem gewissen Zeitraum – zumeist nach einem Monat – abgezogen werden.
Nicht nur Banken bieten ihren Kunden Debitkarten zu ihren Girokonten an, auch Anbieter, die zumeist eher durch ihr Kreditkartengeschäft bekannt sind – wie etwa VISA – stellen Debitkarten aus.
Oktober 25th, 2010
Redaktion
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