Finanzierung



Unter den Begriff Finanzierung fallen alle Maßnahmen, die eingeleitet werden, um finanzielle Mittel für Anschaffungen und Investitionen zu erlangen sowie diese wieder zu begleichen. Finanzierung ist dabei also immer ein Prozess, der im ersten Schritt Gelder akquiriert und im zweiten Schritt auch die Begleichung der dabei entstandenen Schulden umfasst.

Am simpelsten sind natürlich Finanzierungen mit Eigenkapital, bei denen es erst gar nicht zum zweiten Schritt kommt. Dabei handelt es sich aber auch nicht um Finanzierungen im eigentlichen Wortverständnis, sondern allerhöchstens um notwendige Umstrukturierungen, die eingeleitet werden, um Liquidität zu erreichen.

Stehen wichtige Investitionen oder dringliche Wünsche an, fehlt aber das dafür notwendige Eigenkapital und kann dieses nicht durch Umstrukturierungen des eigenen Finanzlebens freigesetzt werden, bieten sich verschiedene Arten der Finanzierung an.

Dazu zählt in erster Linie die Finanzierung mit Fremdkapital aber im Falle von Unternehmen auch die Finanzierung mit Kapital, das rechtlich zwischen Eigen- und Fremdkapital angesiedelt ist – dies ist zum Beispiel bei der mezzaninen Finanzierung der Fall.

Die Finanzierung durch Fremdkapital läuft im privatem Bereich zumeist über Kredite und deren unterschiedliche Unterformen ab. Unterformen sind dabei Darlehensverträge, Stundungen und Wechsel. Die vielen unterschiedlichen Begriffe, die dabei im Umlauf sind und immer in Gestalt einer Wortzusammensetzung von „Kredit-“ und einem anderen Begriff auftreten, entstehen dabei aufgrund verschiedener Kategorisierungen – je nachdem, ob die Modalität, der Zweck und der Kreditgeber fokussiert wird.


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