Fremdkapital ist das gesamte Kapital, dass man sich von anderen Personen wie Verwandten und Freunden sowie Institutionen wie Banken und öffentlichen Einrichtungen leiht.
Stellt das geliehene Fremdkapital von Freunden und Verwandten zumeist keinen großen bürokratischen Aufwand dar, müssen Fremdkapitalanleihen sowie die damit zusammenhängenden Rückzahlungsmodalitäten bei Banken und öffentlichen Einrichtungen vertraglich geregelt werden.
Ratenkauf, Kleinkredit oder Darlehen
Dieses Leihen von Kapital kann dabei nach unterschiedlichen Methoden erfolgen. Die Möglichkeiten der Fremdfinanzierung reichen dabei vom Ratenkauf über den Kleinkredit bis hin zum größeren Darlehen. Wichtig ist hier der Unterschied zwischen einer kurzfristigen und einer langfristige Aufnahme von Fremdkapital. Kurzfristige Kredite werden über geringere Summen abgeschlossen und weisen oftmals andere vertragliche Modalitäten auf als langfristige Kredite über höhere Beträge. Kurzfristige Kredite sind dabei teilweise auch ohne Schufa-Abfrage zu bekommen, wobei allerdings auf die Seriosität des Anbieters und die Höhe der Zinsen geachtet werden muss. Höhere Kredite sind dagegen immer auch mit der Angabe von Sicherheiten verbunden. Absichern können sich die Gläubiger gegenüber dem Schuldner zum Beispiel durch einen Bürgen oder – wenn ein Grundstücks- und Hausbesitz vorliegt – durch einen Eintrag in das Grundbuch oder durch eine Hypothek.
Kredite und Darlehen können sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen aufgenommen werden. Darüber hinaus gibt es für Unternehmen aber auch noch weitere Möglichkeiten der Finanzierung. Hierzu zählen zum Beispiel öffentliche Förderprogramme, die Mezzanine Finanzierung, die Mitarbeiterbeteiligung und die Verbriefung.

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