Der Name Girokonto leitet sich ab von dem italienischen Substantiv giro, was soviel wie Kreislauf bedeutet. Mit heutigen modernen Girokonten lässt sich der Zahlungsverkehr bargeldlos bewerkstelligen. Das Geld kann dementsprechend virtuell per Überweisungen, Lastschriftverfahren, etc. seine Kreise von einem Besitzer zum Nächsten ziehen, ohne dass ein persönlicher Austausch von Nöten ist.
Girokonten gehören immer zu den sogenannten Kontokorrentkonten, da sie Konten mit laufender Rechnung sind, d.h. es wird tagtäglich ein Saldo ermittelt. Dieser Saldo kann je nach Fall in Haben oder Soll angezeigt werden. Wird der Saldo im Soll angezeigt, befindet sich das Girokonto im Minus, es wurde somit überzogen und der Kontoinhaber hat mehr Geld ausgegeben als im zur Verfügung stand. Die Möglichkeit ein Girokonto zu überziehen, kann allerdings zuvor direkt von der Bank ausgeschlossen werden, sodass der Kontobesitzer nur sein tatsächliches Guthaben ausgeben kann.
Das Girokonto ist in unserer modernen Welt zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden. Dass jede Person ein eigenes Girokonto besitzt, wird stillschweigend vorausgesetzt. Wer kein Konto hat, kann nicht im gleichen Maße am alltäglichen Leben teilhaben wie die Kontobesitzer. Die Probleme, die sich stellen, wenn man kein eigenes Konto besitzt, sind zahlreich; am schwersten wiegen aber die Problematiken, die sich bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche ergeben können: Sowohl für die Mietszahlungen als auch für die Gehaltszahlung wird eine Kontonummer verlangt. Kann man diese nicht vorweisenHaftpflichtversicherung.
Haftpflichtversicherung bei Unfällen
Ein kleiner Moment, in dem man nicht aufmerksam ist, und schon ist es passiert. Beim Überqueren der Straße den heranfahrenden Fahrradfahrer übersehen, ihm direkt vors Fahrrad gelaufen… Man selbst verletzt sich eventuell mit etwas Glück nicht schwer, aber was ist mit dem Fahrradfahrer, der sich durch den Sturz Verletzungen zugezogen hat und sein Fahrrad in Reparatur geben muss? Wer kommt für seine Behandlung auf und ersetzt ihm den entstandenen Schaden?
Eine private Haftpflichtversicherung – die bekannteste und alltäglichste Form der Haftpflichtversicherung – kann hier den Schaden regulieren. Das gewählte Beispiel ist noch eins der harmloseren – Schäden, die durch das eigene Verhalten oder durch das Unterlassen einer Handlung entstehen können, können leicht in die Millionen gehen und somit die eigene Existenzgrundlage vernichten.
Abschluss einer Haftpflichtversicherung
Interessiert man sich für den Abschluss einer Haftpflichtversicherung – was wärmstens zu empfehlen ist – wird man bei der Einholung von Erkundigungen feststellen, dass sogar ein und das selbe Versicherungsinstitut unterschiedliche Deckungssummen anbietet. Diese können von 5 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden bis zu einem vielfachen des gleichen reichen. Je höher die gewünschte Deckungssumme ist, desto höher wird auch der monatliche Beitrag, der zu bezahlen ist. Zu beachten ist auch, dass in den günstigsten Versionen einer Privat-Haftpflichtversicherung zumeist mit einer Selbstbeteiligung je Schaden zu rechnen ist. Diese kann ein paar hundert Euro hoch sein, sodass kleinere Schäden – die aber schneller mal vorkommen können – generell gar nicht von der Versicherung reguliert werden.
Bei der Wahl der Haftpflichtversicherung gilt es genau zu prüfen, welche Schadensfälle abgesicherten sind, damit es im Falle des Falles nicht zu bitteren Enttäuschungen kommt. Die meisten privaten Haftpflichten schließen so zum Beispiel die Regulierung von Schäden aus, die durch die freiwillige Hilfe von Bekannten und Freunden z.B. bei einem Umzug entstehen können.
Die private Haftpflicht in ihren je nach Anbieter unterschiedlichen Ausformungen, stellt aber nur eine Art der Haftpflichtversicherung dar. Neben dieser gibt es betriebliche Haftpflichtversicherungen sowie Haftpflichtversicherungen für spezielle Risikogruppen wie etwa Tierhalter und Bauherren., entstehen bereits starke Bedenken bei dem potenziellen neuen Arbeitgeber oder Vermieter.
Oktober 26th, 2010
Redaktion
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