Wenn man als Verbraucher einen Kredit in Anspruch nimmt, sollte man genau darauf achten, dass man die entsprechenden Raten regelmäßig überweist, denn viele Banken leiten bei schon geringen Versäumnissen ein Kredit-Mahnverfahren mit erheblichen Konsequenzen ein.
Die Inanspruchnahme eines Kredites für eine Auto oder ein Haus ist manchmal einfach notwendig, um sich den ein oder anderen Traum zu erfüllen. Dies stellt eigentlich kein größeres Problem dar, allerdings kann es zu einem Problem werden, wenn man die Raten nicht mehr regelmäßig bedienen kann, aus welchen Gründen auch immer. In diesem Fall sollte man auf jeden Fall das Kreditinstitut kontaktieren, um eine Lösung für beide Seiten zu finden.
Kredit-Mahnverfahren: Wie geht die Bank vor?
Kritisch wird es erst, wenn man die Raten nicht bedient und die Bank nicht entsprechend informiert. Damit die Bank allein aus rechtlichen Gründen später ihre ausstehenden Zahlungen einfordern kann, muss sich ein Kredit-Mahnverfahren einleiten. Mit der ersten Mahnung wurde das Verfahren bereits eingeleitet und der Kreditnehmer hat zwei Wochen Zeit die ausstehenden Zahlungen zu begleichen. Erfolgt dies nicht, wird umgehend die zweite Mahnung verschickt und dort wiederum ein Handlungspielraum von zwei Wochen eingeräumt. Anschließend kann die Bank sogar die Kündigung des Kredites vornehmen und die Gesamtsumme sofort einfordern.
Allerdings ist man als Verbraucher nicht nur willkürlich dem Geldinstitut ausgeliefert. Wurde das Kredit-Mahnverfahren zu unrecht eingeleitet, sollte man einen Spezialisten wie einen Anwalt für Abmahnungen und Mahnungen einschalten. Der kann dann die weiteren rechtlichen Schritte erwägen, um unter anderem einen weiteren negativen Schufa-Eintrag oder gar die Kündigung des Kredites zu vermeiden.
Januar 4th, 2012
Redaktion 
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