Echte Kreditkarten unterscheiden sich von Debitkarten dadurch, dass dem Karteninhaber die mit der Karte bezahlten Summen immer erst nach einer gewissen Zeit in Rechnung gestellt werden. Der Kunde bekommt auf diese Art und Weise einen Kreditrahmen zugesprochen. Ausnahme dabei ist die sogenannte Prepaid-Kreditkarte, auf die noch gesondert eingegangen werden wird.
Der große Vorteil von Kreditkarten ist ihre Universalität: Aufgrund der zahlreichen Akzeptanzstellen ist es möglich, an vielen Orten der Welt sowie auch im Internet bargeldlos einzukaufen. Gerade bei Auslandsaufenthalten ist es ratsam, eine Kreditkarte mit sich zu führen. Je nach Land kann es nämlich durchaus möglich sein, dass man gewisse Dienstleistungen – wie etwa das Mieten eines Autos – nur mit eben dieser beglichen werden kann und nicht mit einer Debitkarte aus dem Herkunftsland. In diesem Zusammenhang ist natürlich darauf zu achten, dass man eine Kreditkarte wählt, die in möglichst vielen Ländern akzeptiert wird. Zu den am weitesten verbreiteten Kreditkarten gehören die MasterCard und die Visa-Kreditkarte.
Kreditkarten:Vergabe nach Schufa-Prüfung
Vergabekriterium bei dem Wunsch nach einer Kreditkarte ist zumeist eine Schufa-Auskunft. Je nach Kreditinstitut werden auch eigene Scoring-Verfahren eingesetzt, die zusätzlich den Beruf und das damit verbundene Einkommen sowie vorhandene/nicht-vorhandene Sicherheiten berücksichtigen.
Im Falle des Verlustes muss eine Kreditkarte umgehend gesperrt werden. Nach dieser Verlustanzeige muss der Karteninhaber nicht mehr für die möglicherweise entstehenden Schäden aufkommen. Sind bereits vor der Sperrung Schäden entstanden, kommt es auf die jeweiligen Haftungsbedingungen der Institute an, die die Kreditkarten ausgegeben haben. Diese Haftungsbedingungen werden dem Kunden bei der Beantragung der Kreditkarte mitgeteilt und müssen für die Übergabe der Karte akzeptiert werden.
Oktober 26th, 2010
Redaktion
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