Beim Thema Tierversicherung ist zunächst einmal die Unterscheidung zwischen Haus- und Nutztieren sinnvoll. Privat gehaltene Nutztiere müssen zumeist nicht extra haftpflichtversichert werden. Meistens schließt die private Haftpflicht des Tierhalters die Schäden, die diese Tiere verursachen können, mit ein. Es ist aber auf jeden Fall ratsam, dieses zuvor bei der Versicherung, bei der man haftpflichtversichert ist zu klären.
Bei landwirtschaftlichen Nutztieren, die gewerblich genutzt werden, sieht die Sachlage schon anders aus. Für den Landwirt gibt es eine Vielzahl von Versicherungsprodukten, die für ihn sinnvoll sein können. Dazu zählen unter anderem die landwirtschaftliche Haftpflichtversicherung, die Tierdiebstahlsversicherung, die Zuchtunktauglichkeitsversicherung und die Bestandsversicherung, die eine zentrale Rolle bei der finanziellen Absicherung des Landwirtes spielen können.
Auf der anderen Seite können auch Haustiere versichert werden. Dabei gibt es auf dem Versicherungsmarkt drei Versicherungsarten: Haftpflicht, Krankenversicherung und OP-Kostenversicherung. Die Haftpflichtversicherung ist für einige Haustierarten – wie für den Hund – vorgeschrieben. Katzenhaftpflichtversicherungen werden nicht gesondert angeboten, da diese unter den Versicherungsschutz der privaten Haftpflicht des Tierhalters fallen.
Krankheit oder Verletzung beim Tierarzt Behandlung
Jeder Tierhalter, der seinen Liebling schon einmal aufgrund einer Krankheit oder Verletzung beim Tierarzt Behandlung lassen musste, weiß, dass dieses sehr schnell richtig teuer werden kann. Ein Beinbruch einer Katze zum Beispiel, der operiert und mit einem Implantat versehen werden muss, welches später erneut herausgenommen werden muss, kann das Herrchen inklusive der Kosten für die Nachsorge schnell bis zu 1000 Euro kosten.
Krakenversicherungen für Hunde und Katzen scheinen aus diesem Grund eine attraktive Lösung darzustellen. Hier ist aber genau auf die Kosten zu achten, denn diese Versicherungen sind vor allem, wenn man keine Selbstbeteiligung wünscht, zumeist nicht gerade günstig. Hier ist genau abzuwägen, ob sich eine solche Versicherung im Einzelfall tatsächlich lohnen kann. OP-Kostenversicherungen können eine Alternative zu den Krankenversicherungen für Hund und Katz darstellen. Sie sind zumeist sehr viel günstiger und sichern dafür allerdings nur die Kosten, die dem Tierhalter durch Tier-Operationen entstehen, ab – dies sind zumeist aber auch die Behandlungen beim Tierarzt, die am kostenintensivsten sind.
November 2nd, 2010
Redaktion
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