Versicherungen



Versicherungen gibt es wie Sand am Meer, sodass es manchem Verbraucher schwer fällt, den Überblick zu behalten. Dabei stellen sich abwechselnd immer wieder die beiden Fragen: Bin ich für den Fall der Fälle ausreichend abgesichert? Welche Versicherungen sind wirklich notwendig? Denn niemand möchte in einer Notsituation – zum Beispiel durch einen Unfall – seine finanzielle Existenz gefährden, aber auch niemand möchte unnötig viel Geld für Versicherungen bezahlen, von denen er nichts haben wird.

Wichtig ist der Unterschied zwischen gesetzliche Versicherungen und privaten Versicherungen. Zu den gesetzlichen Versicherungen gehört das große Paket der Sozialversicherung, welches die Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung umfasst. Diese Versicherungen gehören aufgrund der Bereiche, die sie abdecken, vielmehr in den Bereich der Vorsorge als in den Bereich der Versicherungen. Für Fahrzeugeigentümer ist zudem eine Kfz-Versicherung gesetzlich vorgeschrieben. All diese Versicherungen sind unbedingt notwendig.

Auf der anderen Seite gibt es eine Unmenge an privaten Versicherungen. Die Unterscheidung zwischen privat und gesetzlich ist nicht automatisch gleichzusetzen mit unnötig und notwendig. Eine private Haftpflichtversicherung zum Beispiel gilt als eine sehr wichtige Versicherung.

Insgesamt sollte allerdings nicht vergessen werden, dass private Versicherungsunternehmen gewinnorientiert arbeiten müssen und dieses nur funktioniert, wenn bei einer Vielzahl von Versicherten der Schadensfall niemals eintritt. So gibt es eine Vielzahl von Versicherungen, bei denen man sich gut überlegen muss, ob sie tatsächlich für einen selbst notwendig sind. So macht etwa eine Hausratversicherung nur dann Sinn, wenn in der eigenen Wohnung überhaupt Wertgegenstände vorhanden sind. Bei einer Studentenwohnung mit spärlicher Einrichtung wohl eher unwahrscheinlich. Um genauer herauszufinden, welche Versicherung sich lohnen könnte, empfiehlt es sich eine individuelle Risikoeinschätzung durchzuführen, in der man Punkt für Punkt das eigene Risiko ermittelt.

In einem nächsten Schritt sollten die Beitragskosten geprüft werden, um unter den verschiedenen Angeboten der Versicherer das günstigste herauszufinden. Das trifft natürlich auch auf einen Neuwagen zu. Auch hier sollte man die verschiedensten Angebote vergleichen, um das am besten geeignete Fahrzeug zu finden.


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